Bundesteilhabegesetz

Die Entwicklung ist weitergegangen, nach Verabschiedung des neuen Teilhabegesetzes wird das Budget wohl als bundesweite Leistung eingeführt werden. Sobald es soweit ist, werden wir hier darüber berichten.

Wir haben unabhängig vom neuen Bundesteilhabegesetz eine neue Mutmacherbroschüre herausgegeben.

Budget für Arbeit

Es hat lange gedauert, es hat zu lange gedauert und wurde bisher leider nur in zwei Bundesländern verwirklicht, das „Budget für Arbeit“.

Das Land Niedersachsen hat entschieden, dass der Mensch mit Behinderung die Kosten, die sein ggf. vorhandener bisheriger Platz in der Werkstatt für behinderte Menschen verursacht hat, als Subvention in ein reguläres Arbeitsverhältnis „mitnehmen“ kann. Diese Unterstützung, das „Budget für Arbeit“, ist, wie die Werkstattleistung, zwar alle zwei Jahre zu verlängern, kann bei Bedarf aber beliebig oft verlängert werden. Diesem Modell liegt der einfache Gedanke zugrunde, dass der Mensch mit Behinderung entscheidet, wo er seine Hilfe bekommt. Dabei ermöglicht das „Budget für Arbeit“ nicht nur die eine Subvention für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern es kann z.B. auch dafür eingesetzt werden, dass der Mensch mit Behinderung ggf. notwendige Assistenz am Arbeitsplatz mit einem Teilbetrag des Budgets einkauft und mit dem verbleibenden Restbetrag sein Einkommen subventioniert.

Weitere Informationen zum Budget finden Sie in unserer Broschüre Nr. 42 - Mutmacherbroschüre.