Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen

Petra Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit BehinderungenAm 01.01.2008 ist das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (NBGG) in Kraft getreten. In Umsetzung des Gesetzes wurde aus dem  Büro des Behindertenbeauftragen das Büro des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen. Seit dem 01.01.2015 ist Petra Wontorra Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen.

Das NBGG soll Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen beseitigen und verhindern, ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gewährleisten und deren selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen. Diesem Ziel dienen die Bestimmungen des Gesetzes.

Wesentlicher Auftrag der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen ist es, darauf hinzuwirken, dass diese gesetzlichen Vorgaben verwirklicht und von den öffentlichen Stellen beachtet werden. Dazu wurde u. a. ein Landesbehindertenbeirat zu ihrer Unterstützung gebildet. Petra Wontorra kennt die Probleme und Schwierigkeiten Behinderter aus eigener Erfahrung. Als unmittelbar Betroffene setzt die Landesbeauftragte darüber hinaus eine Vielzahl politischer Akzente im Bereich der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen.

Die Integration behinderter Kinder in Schulen und Kindergarten, die Arbeit für und mit behinderten Frauen sowie Kampagnen zur Eingliederung von behinderten Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt sind die Schwerpunkte der Arbeit der Landebeauftragten und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie gibt eine eigene Schriftenreihe heraus.

Die Landesbeauftragte berät die Landesregierung in allen Behindertenfragen und unterbreitet Vorschläge zur verbesserten Integration behinderter Menschen in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft. Sie wird von den Ministerien und der Staatskanzlei bei Gesetzes-, Verordnungs- und sonstigen Vorhaben, soweit sie die Ziele des Gesetzes betreffen, beteiligt. Sie kann von den öffentlichen Landeseinrichtungen nicht nur unmittelbar schriftliche und mündliche Auskünfte verlangen, sondern diese sind darüber hinaus verpflichtet, ihr bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Die Landesbeauftragte kann jederzeit landeseigene Einrichtungen für behinderte Menschen besuchen.

Darüber hinaus unterhält die Landesbeauftragte Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Verbänden und Institutionen der Behindertenhilfe, Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Schwerbehindertenvertretungen.

Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen
Hannah-Arendt-Platz 2
30159 Hannover
Telefon 0511/120-4008
Telefax: 0511/120-994008
E-Mail: Landesbeauftragte@ms.niedersachsen.de

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