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Presseinformationen

Presseinformation vom 17.03.2005

Positionen des Landesbehindertenrats zu Integration und Volksbegehren
Finke: "Auch Förderschulen müssen zu verlässlichen Schulen werden"

HANNOVER. Der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Karl Finke, begrüßt die jüngste Resolution des Landesbehindertenrats. Dieser hat in seiner 20. Sitzung am vergangenen Dienstag (15.03.2005) in Hannover unter anderem beschlossen, das vom Niedersächsischen Blinden- und Sehbehindertenverband geplante Volksbegehren zur Wiedereinführung des Landesblindengeldes aktiv zu unterstützen. Außerdem moniert das Gremium die unzureichende Ausstattung von Förderschulen mit Lehrern und pädagogischem Hilfspersonal. "Diese Schulen sind noch weit von der wünschenswerten Verlässlichkeit entfernt. Das ist eine unzulässige Schlechterbehandlung der Schülerinnen und Schüler in den Förderschulen. Das darf nicht so bleiben", sagt Karl Finke.

Der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen unterstützt auch die weiteren Forderungen des Landesbehindertenrats zur Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft. "Alle Menschen, die dies wünschen, sollen in integrativen Kindergärten gefördert, in Regelschulen beschult und anschließend auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Nur so kommt der Wahlwille behinderter Menschen zum Ausdruck", so Finke.

Weitere Tagesordnungspunkte der Sitzung des Landesbehindertenrats waren die barrierefreie Umgestaltung eines Wildparks sowie die Vorbereitung der Zehnjahresfeier des Landesbehindertenrates im Herbst 2005.

Die Resolution des Landesbehindertenrats ist auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten veröffentlicht: www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de

Kontakt: Karl Finke (0511) 120-4007