Presseinformationen
Presseinformation vom 30.03.2006
KSG GmbH in Melle Vorbild bei Integration schwerbehinderter Menschen
Behindertenbeauftragter Karl Finke stellt vorbildliche Betriebe in Niedersachsen vor
HANNOVER. Im Rahmen einer vierjährigen Kampagne zum Thema "Beispiele beruflicher Integration schwerbehinderter Menschen", stellt der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Karl Finke, vorbildliche Betriebe in Niedersachsen vor.
Die zwölfte Station dieser Aktion führte am gestrigen Mittwoch zur Firma KSG (Kilic Spezialartikel aus Gummi) in Melle-Westerhausen. Vorgestellt wurde die Integration der 53-jährigen Näherin Bärbel Schmidt. Sie ist seit ihrer Geburt gehörlos. Über die Werkstatt für Behinderte in Osnabrück wurde Bärbel Schmidt 1982 an die Westland GmbH zur Endbearbeitung von Gummibällen vermittelt. Mit der Ausgründung der Abteilung im Jahr 2003 wurde sie von ihrem neuen Arbeitgeber, der Firma KSG, unbefristet übernommen.
"Diese Integration ist ein deutliches Signal", so Finke, "dass aus der konstruktiven Zusammenarbeit von Firmen und unterstützenden Organisationen solche Arbeitszusammenhänge dauerhaft zu erreichen sind." Die Firma Kilic wird unterstützt vom Verein für Hörgeschädigte (Osnabrück), der Diakonie gGmbH in Melle-Westerhausen, dem Integrationsfachdienst des BNWs, dem Integrationsamt (Team Oldenburg) und der Agentur für Arbeit. Finke weiter: "Die in der Firma insgesamt acht integrierten behinderten Arbeitnehmer stehen beispielhaft für 85 bis 95 behinderte Arbeitnehmer, die im Umfeld der Westland Gummiwerke sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind."
Weitere Informationen zur Veranstaltung und den im Rahmen der Kampagne bisher vorgestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es unter www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de
Kontakt: Karl Finke (0511) 120-4007


