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Presseinformationen

Presseinformation vom 29.06.2006

Finke: Anwaltskanzlei in Arpke Vorbild bei Integration schwerbehinderter Menschen

HANNOVER. Im Rahmen einer vierjährigen Kampagne zum Thema "Beispiele beruflicher Integration schwerbehinderter Menschen", stellt der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Karl Finke, vorbildliche Betriebe in Niedersachsen vor.

Die vierzehnte Station dieser Aktion führte am 28.06.2006 zur Anwaltskanzlei Mundt in Lehrte, Ortsteil Arpke. Vorgestellt wurde die Integration der 36-jährigen Christiane Frankewicz. Christiane Frankewicz hat in Folge von Retinitis pigmentosa seit ihrem 14. Lebensjahr ein eingeschränktes Blickfeld - einen sogenannten Tunnelblick. Seit Sommer 2003 ist sie als Schreibkraft angestellt. Sie erledigt alle anfallenden Schreibarbeiten am PC, kümmert sich um die Ablage und übernimmt den Telefondienst.

Herr Jähnert, Referent des Behindertenbeauftragten hob hervor, dass Frau Mundt während der Aufbauphase ihres Unternehmens bereit gewesen sei, eine behinderte Arbeitnehmerin in ihre Kanzlei zu integrieren. "Umso erfreulicher, dass beide Seiten so zufrieden mit diesem Arbeitsverhältnis sind", so Jähnert.

Zum Ablauf der Veranstaltung gehörte auch, dass sich eine arbeitssuchende behinderte Arbeitnehmerin den geladenen Gästen und der Presse vorstellte. „Das erfordert Mut, keine Frage, und dafür unseren Dank“, lobte Herr Jähnert die 45jährige Bürokauffrau Lachmann und wünschte ihr endlich den ersehnten Erfolg bei der Jobsuche. Frau Lachmann hat eine Gehbehinderung und leidet unter Diabetes. Sie ist seit Abschluss ihrer Ausbildung vor 2 Jahren arbeitslos.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den im Rahmen der Kampagne bisher vorgestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es unter www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de.

Kontakt: Karl Finke (0511) 120-4007