Presseinformationen
Presseinformation vom 22.08.2008
Finke fordert Gebärdensprache als Wahlfach im Schulunterricht
„Vokabeln mit den Händen lernen“
HANNOVER. Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, fordert in Niedersachsen neue Schulprojekte ein. Diese sollen bei Schülerinnen und Schülern das Interesse wecken, die Gebärdensprache kennen zu lernen.
„Nichts gegen Plattdeutschkurse oder Internetarbeitsgemeinschaften, aber warum nicht einmal Vokabeln mit den Händen lernen?“, fragt Karl Finke. Dadurch würden Möglichkeiten eröffnet, dass die Kinder und Jugendlichen sich dem Umgang mit der Gebärdensprache annähern. Die Schulen könnten dann gemeinsame Workshops mit hörgeschädigten Schülerinnen und Schülern anbieten, um die neu erworbenen Kenntnisse in Gebärdensprache gleich in der Praxis zu erproben.
Der Landesbeauftragte hofft, dass viele allgemein bildende Schulen in Niedersachsen künftig Projekte zur Gebärdensprache anbieten. Er sei gern bereit, bei den ersten Projekten die Schirmherrschaft zu übernehmen, sagte Finke.
Kontakt: Karl Finke (0511) 120-4007


