Begrüßung in Gebärdensprache

wir haben den folgenden Text durch Frau Dana Apel, die selber taub ist, in eine für Gehörlose verständlichere Version umschreiben lassen.

Den geänderten Text hat Frau Apel dann für uns gebärdet. Hier geht es zu dem Film in Gebärdensprache.

Informationsveranstaltung für Werkstatträte 2013

In diesem Jahr fand die Fachtagung für Werkstatträte am 7.11.2013 statt. Da zeitgleich gerade neue Werkstatträte gewählt wurden, oder die gewählten Werksatträte gerade erst im Amt waren, meldeten sich dieses Jahr nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.

Das führte dazu, dass wir das Anfangs sehr umfangreiche Programm dann gekürzt haben und nur 4 Arbeitsgruppen angeboten und durchgeführt wurden. Diese werden wir im Folgenden dokumentieren.

Bericht der Veranstaltung für Werkstatträte am 07.11.2013

Auch im Jahr 2014 bieten wir wieder einen Fachtag für Werkstatträte an. Das wird am 6.11.2014 sein.

Die Veranstaltung findet wieder im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover statt. Die Einladungen werden rechtzeitig verschickt. Ich freue mich auf das Wiedersehen am 6.11.2014 in Hannover.

Hannover, Januar 2014
Detlev Jähnert

Informationsveranstaltungen für Heimbeiräte 2013

Fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in der Zeit vom 05. bis 06.11.2013 an unseren beiden Fachtagungen für Heimbeiräte teilgenommen. Die Programme für die Fachtagungen wurden im Vorfeld durch die Zusammenarbeit mit jeweils einer Bewohnervertretung ausgearbeitet.

Für die Veranstaltung am 5.11 war dies die Bewohnervertretung der Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit in Hannover.
Für die Veranstaltung am 6.11 war dies die Bewohnervertretung der Loewe-Stiftung in Lüneburg.

Insgesamt haben in den drei Tagen 10 Referentinnen und Referenten die mit der Bewohnervertretung abgestimmten Arbeitsgruppen moderiert. Wir werden die Veranstaltungen in Auszügen dokumentieren:

Bericht der Veranstaltung am 05.11.2013
Bericht der Veranstaltung am 06.11.2013

Da wir auch im Jahr 2014 Fachtage für Bewohnervertretungen anbieten wollen, brauchen wir noch Bewohnervertretungen, die mit uns die Veranstaltung vorbereiten.

Bei Interesse rufen Sie mich einfach an (Telefon 0511 120 4009).

Die Termine stehen bereits fest:
Für die Bewohnervertretungen aus Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen wird dies der 4.11.2014 sein.
Für die Bewohnervertretungen aus Wohneinrichtungen für Menschen mit seelischen Problemen oder psychischen Behinderungen bieten wir einen eigenen Fachtag an, das wird der 5.11.2014 sein.
Beide Veranstaltungen finden wieder im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover statt.

Hannover, Januar 2014
Detlev Jähnert

Jahr der Inklusion

Broschüre 46Am 02.03.2012 hat der Landesbeauftragte gemeinsam mit dem Landesrat für Menschen mit Behinderungen das "Jahr der Inklusion" angekündigt.

Das "Jahr der Inklusion" ist nur als Veranstaltungsjahr nun abgeschlossen. Mit dieser Broschüre wird ein Teil der über 70 durchgeführten Veranstaltungen dokumentiert. Dazu veröffentlichen wir die jeweiligen Zeitungsartikel. Wir wissen sehr wohl, dass gerade die eingescannten Artikel aus Zeitungen nur schwer zu lesen sind. Daher haben wir die Zeitungsartikel in unserem Internetauftritt noch einmal veröffentlicht.

In der Broschüre wird am Beispiel von sieben Artikeln und der Präambel der UN-Behindertenrechtskonvention exemplarisch aufgezeigt, welche Inhalte sie hat. Zu jedem dieser Artikel hat der Landesbeauftragte dann  erläutert, welche Aufgaben er auf das Land Niedersachsen zukommen sieht.
Die Broschüre steht zum Download zur Verfügung.

Selbst wählen heißt politische Macht auszuüben

Wahlhilfebroschuere Bundestagswahl 2013Wer das Wahlrecht nutzt, kann mitbestimmen“, sagt Karl Finke, Niedersächsischer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam mit Ulrike Ernst von der Volkshochschule Hannover hat er anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl heute die Broschüre „Wie man wählt“ vorgelegt. Sie erklärt in einfacher Sprache und ergänzenden Bildern den gesamten Wahlvorgang einschließlich der Briefwahl. Sie steht hier zum Download bereit.

Behindertenbeiräte sind der Motor zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in nds. Kommunen

Titelseite Broschüre 45Bereits vor 4 Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland verbindlich geworden. Große Umsetzungsschritte sind allerdings noch nicht erkennbar.

In den Nds. Kommunen und Landkreisen sollten die Behindertenbeiräte und soweit vorhanden, die Behindertenbeauftragten darauf drängen, dass die Bestimmungen der UN-BRK auch umgesetzt werden. Wir unterstützen diesen Prozess u. a. dadurch, dass wir z. B. „Handlungsvorschläge zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ veröffentlicht haben. Und gerade aktuell haben wir die dritte Aktualisierung der von Satzungen und Geschäftsordnungen nds. Behindertenbeiräte veröffentlicht (barrierefreie html-Version, pdf-Datei), um den Kommunen die noch keinen Beirat haben, Material an die Hand zu geben.

 

 

 

 

 

Niedersächsisches Heimgesetz in Leichter Sprache

Die UN-Behindertenrechtskonvention begründet in Artikel 21 den Anspruch darauf, dass Informationen in Schriftform so gehalten sind, dass sie jedermann zugänglich sind. Für bestimmte Personengruppen ist es hilfreich, wenn Schreiben in Leichte Sprache übersetzt werden. Mittlerweile gibt es Büros, die sich mit diesen Übersetzungsarbeiten befassen. Dazu zählt u.a. das Büro für Leichte Sprache der Hannoverschen Werkstätten (HW).

Wir sprachen mit Herrn Andreas Finken, der in diesem Büro arbeitet, und an der Erstellung der Erläuterungen zum Niedersächsischen Heimgesetz in Leichter Sprache mitgewirkt hat.

» Interview


Bild Andreas Finken

Frage:
Herr Finken, Sie arbeiten im „Büro für Leichte Sprache“ der Hannoverschen Werkstätten. Wie sind Sie zu dieser Arbeit gekommen?

Andreas Finken:
Es gab in unserer hausinternen Zeitung -Bips- einen Bericht über das Büro für Leichte Sprache. Zuerst habe ich es nicht so recht wahrgenommen. Aber nach erneutem Überlegen kam ich zu dem Ergebnis, das wäre doch etwas Gutes für mich.

So habe ich mich erst mal für ein Praktikum gemeldet. Und es war sehr schön. Also habe ich die Gruppe gewechselt.

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Warum ein neuer Internet-Auftritt?

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen stellt seinen neuen Internet-Auftritt vor

Das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (NBGG) trat mit Wirkung vom 1. Januar 2008 in Kraft. Diese Norm bildet die wesentliche Arbeitsgrundlage des Landesbeauftragten. Das NBGG steckt nicht nur das Aufgabenfeld des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen ab, sondern es enthält auch eine Anzahl verpflichtender Bestimmungen – so z. B. zum Einsatz von Gebärdendolmetschern, zur Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr und insbesondere auch die Pflicht zur Schaffung bzw. Umstellung auf barrierefreie Internet-Auftritte. Für die (schrittweise) Umstellung der Internet-Auftritte hat der Gesetzgeber keinen sofortigen Vollzug eingefordert, sondern als spätesten Zeitpunkt die Neugestaltung der bisherigen Internet-Präsens festgelegt. Hier will der Landesbeauftragte nun ein positives Zeichen mit seinem Handeln setzen.

» Interview


Bild Karl Finke

Frage:
Herr Finke, war das NBGG der alleinige Grund für die Neugestaltung Ihres Internet-Auftritts?

Karl Finke:
Nein, mit der Neugestaltung wird den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen in den unterschiedlichsten Ausprägungen Rechnung getragen, weil Erkenntnisse und Vorgaben zur Gestaltung barrierefreier Internetauftritte eingeflossen sind.

Als blinder Mensch mit einer Restsehkraft von etwa 1% bin ich – unabhängig vom NBGG - darauf angewiesen, dass Beiträge im Internet so aufbereitet werden, dass sie z.B. auch von Menschen  mit starker Sehkraftbeeinträchtigung eigenständig und ohne fremde Hilfe gelesen werden können. Hilfreich sind in diesem Fall kontrastreiche Wiedergaben und die Option, die Größe von Schriften individuell einzustellen.

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